„Prüfen – Rufen – Drücken“ – unter diesem Motto stand die jüngste Aktion unserer Schule, bei der unsere Schülerinnen und Schüler zu echten Lebensrettern ausgebildet wurden.
In praxisnahen Modulen aus dem Bereich Erste Hilfe lernten unsere Jugendlichen, dass Wiederbelebung kein Hexenwerk ist, sondern eine lebenswichtige Fähigkeit, die jeder beherrschen sollte.
Vom Wissen zum Handeln
Zentrales Ziel der Einheit war es, Berührungsängste abzubauen. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie sie in einem Notfall die Lage richtig einschätzen, die Notwendigkeit zum eigenen Handeln erkennen und dabei stets die eigene Sicherheit im Blick behalten. Ein korrekt abgesetzter Notruf – die Basis jeder Rettungskette – wurde durchgespielt, sodass im Ernstfall keine Verzögerung entsteht.
Beatmung und Rhythmus: „Staying Alive“ in der Turnhalle
Das Highlight des Trainings fand in unserer Turnhalle statt. Damit die Herzdruckmassage auch wirklich effektiv ist, kommt es auf den richtigen Rhythmus an. Hier kam Musik ins Spiel: Zu dem Klassiker „Staying Alive“ von den Bee Gees übten unsere Schülerinnen und Schüler den korrekten Druckpunkt zu finden und die richtige Frequenz bei der Herzdruckmassage anzuwenden. Der Beat des Songs gab dabei perfekt den Takt vor, den man benötigt, um ein Herz bei einem Kreislaufstillstand optimal zu unterstützen. Mit viel Eifer und Spaß an der Sache wurde so lange geübt, bis jeder den Rhythmus verinnerlicht hatte.
Sicherheit geht vor: Die Stabile Seitenlage
Neben der Wiederbelebung stand auch die Versorgung von bewusstlosen Personen auf dem Programm. Die Jugendlichen lernten die korrekte Durchführung der stabilen Seitenlage. Durch das Üben in der Kleingruppe konnten sie die Technik so weit festigen, dass sie nun sicher sind, wie sie Verletzte in eine stabile Position bringen, um die Atmung zu sichern.
Ein Fazit, das Mut macht
Wir sind stolz darauf, dass unsere Schule einen Beitrag dazu leistet, dass unsere Jugendlichen nicht wegschauen, sondern im Notfall kompetent und beherzt eingreifen können.






